Sie haben heute einen „special“ Gemeindebrief in Händen!
Was wollen wir damit? Wir wollen Sie heute auf zwei besondere Dinge aufmerksam machen. Genauer zwei Angebote machen. Und wir hätten gerne, dass Sie zumindest ein Angebot davon annehmen.
Das ist ein bisschen unverschämt? Oder doch nicht? Ja, ich glaube nicht und ich möchte Ihnen auch sagen warum ich diese Meinung habe: Bei einer groß angelegten Untersuchung unter Kirchenmitgliedern hat fast keiner gesagt, dass es am „Zeitmangel“ oder am „Gruppenzwang“ läge, weshalb er nicht zu kirchlichen Veranstaltungen und Treffen kommen. Die meisten antworteten, dass sie sich da nicht „wohlfühlen“.
Das hätte ich so nicht vermutet! Das ist hart für uns.
Man hört derzeit in der Politik, dass es kein „Weiter-so“ geben dürfe. Das sehe ich für uns auch so. Weiter so und sich die Situation schön reden oder besser schön lügen, ist nicht ok. Tatsache ist doch: Wir sprechen nur mit sehr wenigen unserer Mitglieder.
Als zweiter Grund wird genannt, dass man ja bei den „Evangelischen“ nicht hingehen muss, um Christ zu sein. Ok. Müssen ist immer eine schlechte Basis für menschliches Zusammmenleben. Und wir wollen alle nicht gezwungen werden. Das sehe ich ein.
Und nun kommt es: Viele der Befragten haben geäußert, dass sie kämen, wenn sie ernsthaft eingeladen würden!
Das ist der hart. Unter „ernsthaft“ verstehen die Befragten zuerst einmal „persönlich“. Aber es stimmt. Die Leute haben recht. Wen laden wir schon persönlich ein? Immer über Gemeindebrief, Zeitung etc. Leider werden Sie heute schon wieder nur über ein Medium eingeladen?! Klar sind diese Zeilen wieder keine persönliche Einladung. Aber könnten die beiden Veranstaltungen nicht ein Start sein in eine andere Arbeitsweise. In ein anderes Denken. Bisher dachten viele, wer nicht kommt, hat halt kein Interesse. Aber das ist nicht wahr. Vielleicht zeigen Sie uns, dass es wirklich nicht wahr ist.

Und:
In diesem Monat soll nun eine neue Initiative starten: Persönlich einladen!

Tageslosung vom 17.10.2017
Wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden.
Klopfet an, so wird euch aufgetan.

Es wird Freude sein vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut.

Lukas 15,10

Die Johannesgemeinde kooperiert mit der Dietrich-Bonnhoeffer-Gemeinde Emmendingen.